Artgerecht ist…

Artgerecht ist…

Artgerecht ist, Gemeinsames Schlafen!

„Babys begleiten, wie es ihrer Natur entspricht“, Nicola Schmidt ‚artgerecht – Das andere Babybuch‘

Es ist artgerecht, dass Babys, Kinder und die Eltern gemeinsam in einem Bett oder Zimmer schlafen. In manchen Kulturen sind sogar noch die Großeltern dabei oder ältere Kinder schlafen bei den Großeltern und Kleine bei den Eltern. Gerade für Babys ist das enorm wichtig, da sie sich so in Sicherheit fühlen. Die Babys riechen bekannte Gerüche. Es kommt zum Oxytocin Ausstoß (das super wichtige Bindungshormon) bei Körpernähe. Diese Nähe sorgt weiter dafür, dass sich der Schlafrhythmus von Mama und Baby anpassen und so die Mama nicht im Tiefschlaf ist, wenn das Baby Hunger bekommt. Die Mama reguliert die Temperatur und das Baby die Milchmenge. Das Baby schläft in Geborgenheit und es verstärkt die Eltern-Kind-Bindung.

Wie findet das Baby/Kind nun am Besten in den Schlaf? Das ist ein heiß diskutiertes Thema unter den Müttern. Ich war schon bei vielen diesen Gesprächen dabei. Mittlerweile meine ich, dass jeder das für sich am Besten weiß. Es ist die Variante, die bei Mama/Papa und Kind funktioniert und bei der das Kind nicht schreiend liegen gelassen wird oder ein spezielles Schlaflernprogramm durchgeführt wird. Dazu mehr https://in-liebe-tragen.de/schlaflernprogramme/

„Im Prinzip ist es einfach: Tun Sie, was alle Säugetiere tun und Menschen seit Jahrmillionen getan haben, nehmen Sie Ihr Baby mit ins Bett“, Nicola Schmidt ‚artgerecht – Das andere Babybuch‘

Und dann heißt es Einschlafbegleiten. Also ihr liegt neben eurem Baby oder Kind und helft beim Loslassen des Tages. Ihr helft dabei, die Eindrücke des Tages zu verarbeiten, indem ihr einfach da seid und es euch spürt. Soweit zur Theorie. 😉

Ich darf beim Einschlafbegleiten nicht daran denken, was noch alles zu tun ist. Es ist nämlich so, wenn ich im Kopf nicht frei bin, merken meine Kinder das und lassen das Diesseits nicht los, um ins Schlummerland zu gehen.

An dieser Stelle hilft es zu meditieren: Gedanken kommen und gehen. Sei im Hier und Jetzt und genieße die Zeit im gemütlichen Bett.

Ich erwähne nun aber etwas super Praktisches, was mir grad ganz akut hilft. Es ist der Satz „Es ist, wie es ist.“ Es geht um die Akzeptanz der jetzigen Situation. Das betrifft nicht nur die Einschlafsituation, sondern würde im Alltag zu mehr Gelassenheit führen. Jedoch hilft es mir, wenn das Einschlafen mal wieder länger dauert.

Ärgert ihr euch auch, dass ihr eure Babys und Kinder einschlafbegleitet und gefühlt/wirklich ewig daneben liegt?

Versucht es doch mal „Es ist, wie es ist.“ Danke an Lienhard Valentin und Petra Kunze für „Die Kunst, erlassen zu erziehen“

 

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